Sojabohnen im eigenen Garten - ein Projekt

 

Bio und Regionalität gehören für mich zusammen. Deshalb habe ich mich beim 1000-Gärten-Projekt angemeldet. Es geht darum den Sojabohnen-Anbau in Deutschland heimisch zu machen. Das Experiment ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Tofu-Hersteller Taifun und der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim. Anfang Mai ging es ab ins Beet.  

 

 

Taifun will in Deutschland Soja-Bohnen ernten
Das 1000gärten-Projekt mit der genauen Anbauanleitung

Die Samen kamen Mitte April per Post gut verpackt in einem dicken Umschlag. Sojabohnen sind druckempfinglich. Dazu gab es eine genaue Anweisung für die Pflanzung. Zwölf unterschiedliche Sorten Sojabohnen sollen angebaut werden. Sie unterscheiden sich durch Größe und Farbe. Die Sojabohnen-Pflanze benötigt viel Platz. 

 

Bevor es losging, wurde das Beet vorbereitet. Die Erde wurde gelockert und mit einem Rechenstil drückten wir Rillen im Abstand von 50 cm in die Erde. Der Abstand zwischen den Samen sollte ungefähr zwei Zentimenter betragen. Eine Gartennachbarin, die uns beobachtete bemerkte an "Macht ihr eine Doktorarbeit".  Ja, es sah fast so aus.

 

 

 

 

Streng wissenschaftlich ist alles durchnummeriert.
Zwölf Tüten mit unterschiedlichen Sojabohnen.

Streng durchnummeriert

Jede Sorte der Sojabohnen hat eine Nummer und bekommt eine eigene ein Meter lange Reihe im Beet. Insgesamt haben wir Anfang Mai sechs Quadratmeter mit den Sojabohnen bepflanzt.

 

 

 

 

Dicke Pflänzchen schieben sich durch den Boden.
Die ersten Sojapflänzchen sprießen aus dem Boden.

Es grünt auf der Scholle

Bereits nach rund zwei Wochen sprießen die ersten Soja-Pflänzchen im Beet. Die Freude war groß. Doch weil fast alle Bohnen keimten, wurde es sehr eng in der Rille. Deshalb mussten wir eine ganze Menge junger Pflänzchen entfernen. Das tut wirklich weh, musste aber sein.